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Zwanzig Jahre sind vergangen, seit Maurice Demierre von den Contras ermordet
wurde. Er arbeitete in Somotillo - im Nordwesten von Nicaragua, als Freiwilliger
von E-CHANGER - zusammen mit den Basisgemeinden am Prozess der Veränderung
und Befreiung der 1979 begonnenen sandinistischen Revolution.
Die von den Vereinigten Staaten finanzierten Contras waren ein entscheidender
Stein, der diesen Weg erschwerte. Der Krieg gegen Nicaragua mit unzähligen
Opfern menschlicher Leben ist Ausdruck des gewaltsam unterbrochenen Weges.
Ernesto Cardenal schreibt von der verlorenen Revolution. Verloren wäre
sie jedoch nur, wenn der Prozess der Veränderung keine neuen Formen der
Schritte in eine befreiende Zukunft finden könnte.
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Gerade deshalb ist es wichtig, das kollektive Gedenken an die Menschen,
welche die Ideale der Revolution bis zur letzten Konsequenz gelebt haben,
zu pflegen. Mit ihnen finden wir die Essenz des Weges der Befreiung, der
unzählige Hürden kennt, doch gleichzeitig ist wie der Frühling: unaufhaltbar!
So waren wir zusammen vierzig Menschen, während zehn Tagen unterwegs
auf den Spuren von Maurice Demierre: organisiert durch E-CHANGER und der
‚Association Maurice Demierre', zusammen mit Jacqueline Demierre, seiner
Mutter, Chantal Bianchi, seiner damaligen Weggefährtin, und der Theatergruppe
'Les arTpenteurs', mit den Nationalräten Maria Roth-Bernasconi und Luc
Recordon, mit verschiedenen Kantonsräten aus Fribourg, mit Journalisten,
mit den heute in Nicaragua tätigen Freiwilligen von E-CHANGER: Menschen,
die wir alle an die Wege der Veränderung und der Befreiung glauben.
Mit wenigen Worten und einfachen Bildern möchte ich mit Euch das Stück
des gegangenen Weges teilen:
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